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Tipps für eine entspannte Autoreise mit Hund und Katze

Autoreise mit Hund

Bei vielen Tierbesitzern zählt das Auto zu einem der begehrtesten Reiseverkehrsmittel mit Haustier – und das nicht ohne Grund! Schließlich können bei einer Autofahrt mit Hund oder Katze im Urlaubsgepäck die Abfahrtszeiten nach Belieben festgelegt und im Gegensatz zur Bahnreise mit Haustier die Pausen nach Lust und Laune eingelegt werden. Doch was viele Herrchen und Frauchen nicht wissen: Beim Verreisen mit dem vierbeinigen Familienmitglied auf dem Beifahrersitz gibt es dieses und jenes zu beachten. Wir von www.strandpfoten.de haben nachfolgend einige Tipps zusammengestellt, mit denen das Autofahren mit Katze oder Hund problemlos vonstattengeht. So kommen Sie und Ihr Haustier bestimmt sicher und unbeschwert in der gebuchten Ferienwohnung am Urlaubsort an!

Generelle Tipps für eine haustierfreundliche Autofahrt

Zweifelsohne ist eine vorsichtige und vorausschauende Fahrweise von großer Bedeutung, um unfallfrei und wohlbehütet bei einer unserer tierfreundlichen Ferienunterkünfte mit Haustier im Gepäck anzukommen. Ruckartiges Anfahren oder abruptes Bremsen verschrecken nicht nur die Tiere, sondern sorgen bei einem empfindlichen Tiermagen für Übelkeit. Um Erbrechen oder sonstiges Unwohlsein zu vermeiden, sollte der Hund oder die Katze möglichst zwei bis vier Stunden vor Abfahrt und während der Reise nichts mehr zu Fressen bekommen – dies ist natürlich von der Länge der Fahrt abhängig.

Daneben müssen vor allem in der heißen Ferienzeit im Sommer eine angenehme Innentemperatur im Pkw sichergestellt und eine direkte Sonneneinstrahlung vermieden werden, um einer gefährlichen Überhitzung des Tieres rechtzeitig vorzubeugen. Aber Achtung: Zu starke Zugluft schadet den empfindlichen Tieraugen und der sensiblen Halsregion der Hunde und Katzen! Die Haustiere sollten also nicht über einen längeren Zeitpunkt dem Fahrtwind ausgesetzt sein oder den Hundekopf aus dem Fenster halten.

Wussten Sie, dass Sie die Autofahrt insbesondere für ängstliche Hunde und Katzen mit Leichtigkeit angenehm gestalten können? So wirkt es für die Tiere zum Beispiel beruhigend, wenn Sie regelmäßigen Blickkontakt mit Ihrem Haustier halten. Natürlich sollte sich der Fahrer nicht laufend nach der Katze oder Hund umdrehen, denn schließlich gilt beim Autofahren nach wie vor: Augen auf im Straßenverkehr! Daher raten wir von Strandpfoten.de, dass ein vertrautes Familienmitglied während der Fahrt das Tier im Blick hat und beruhigende Worte zuspricht. Stellen Sie außerdem Ihr Radio auf leiser Lautstärke ein, um vom schreckenerregenden Verkehrslärm, wie Hup- oder Motorengeräusche, abzulenken.

Und zu guter Letzt: Haben Sie an alle wichtigen Papiere - wie dem EU-Heimtierausweis oder Impfpass - gedacht? Diese Reisedokumente dürfen nicht nur beim Verreisen ins Ausland fehlen, sondern sind auch innerhalb Deutschlands ziemlich praktisch. Im Ernstfall erkennt dann jeder Tierarzt, zu wem der Hund gehört und wann das Haustier welche Impfungen erhalten hat.

Der erste Schritt: Haustier allmählich an das Autofahren gewöhnen

Für die meisten Hunde und Katzen gehört das Auto nicht unbedingt zu dem beliebtesten Transportmittel. Kein Wunder, denn oftmals verbinden die Tiere eine Fahrt im Auto mit einem unliebsamen Besuch beim Tierarzt! Damit sich jedoch der haarige Beifahrer auf eine stundenlange Fahrt im Pkw begeben und ohne Knurren und Murren transportiert werden kann, ist eine langsame Eingewöhnung an die Reise auf vier Rädern ratsam. Hierbei sollen die Tiere möglichst viele positive Erfahrungen an die Autofahrt knüpfen. Am besten schaffen Sie eine vertraute Umgebung im Fahrzeug, um den Tieren zu zeigen, dass vom Auto keine Gefahr ausgeht. Bereits vor dem Urlaub lässt sich zu Hause das gewohnte Körbchen mit der Transportbox austauschen, die idealerweise mit einer Kuscheldecke, dem Lieblingsspielzeug oder einem von Ihnen getragenen T-Shirt ausgestattet ist. So lernt der Hund oder die Katze die Box als sichere und vertraute Kuschelhöhle kennen! Sobald sich das Tier gerne in der Transportbox aufhält, können Sie Box in das Auto stellen. Mit viel Lob, einer großen Portion Leckerlis und einer Menge Streicheleinheiten begeistern Sie Hund und Katze für die Autofahrt in der bereits vertrauten Transportbox. Im besten Fall fangen Sie mit kurzen Strecken an, die stets zu etwas Angenehmen, wie beispielsweise einer unbekannten und abenteuerlichen Spazierstrecke, führen. Sie möchten Ihren Hund lieber auf der Rückbank mit einem Hundegurt für den Pkw anschnallen? Machen Sie ihm dies schmackhaft, in dem anfänglich eine vertraute Person während der Fahrt neben dem Vierbeiner sitzt und Halt sowie Bequemlichkeit des Sicherheitsgurtes überprüft.

Sicherheit bei der Autofahrt mit Haustier hat Vorfahrt

Aus verkehrsrechtlicher Sicht müssen mitreisende Tiere in allen europäischen Ländern sicherheitsgemäß im Auto „verfrachtet“ werden. So entscheiden zum einen die Größe des Haustieres und zum anderen der verfügbare Platz im Fahrzeug über die Wahl des geeigneten Transport- oder Sicherungssystems für Hund oder Katze. Wenn beispielsweise ein großer Hund im Kofferraum Platz nehmen soll, sorgt ein geeignetes Trenngitter über der Rücksitzbank für die gewünschte Sicherheit beim Vierbeiner. Am sichersten fahren die haarigen Reisebegleiter in einer stabilen, gut durchlüfteten und verschließbaren Transportbox aus Metall, in der das mitfahrende Tier problemlos aufrechtstehen und sich drehen sollte. Am Kofferraumboden verschraubt verhindern sie bei einem Unfall, dass der Hund oder die Katze durch das Auto geschleudert oder von der Wucht auffahrender Autos in Mitleidenschaft gezogen werden. Außerdem scheitert dank der Verriegelung jeder geplante Fluchtversuch an Autobahnraststätten oder Tankstellen. Alternativ können die Transportboxen für Katzen und kleinere Hunde auf dem Rücksitz befestigt und angegurtet werden – für einen stabilen Stand! Übrigens können Sie Ihren Hund auch mit einem speziellen Brustgeschirr und einem Hundesicherheitsgurt für Autos anschnallen.

Regelmäßige Verschnaufpausen einlegen

Bei einer stundenlangen Autoreise mit Hund und Katze im Kofferraum gilt vor allem eines: Nehmen Sie sich ausreichend Zeit und zeigen Sie Geduld! Etwa alle zwei bis drei Stunden sollten Sie eine ausgiebige Pause einlegen, in der sich die Vierbeiner bei einem ausgedehnten Spaziergang an der frischen Luft die Beine vertreten können. Natürlich hängt die Anzahl und Dauer der Zwischenstopps von den Bedürfnisses des Tieres ab. Da ein Hund normalerweise an feste Zeiten für das Verrichten seiner Notdurft gewöhnt ist und diese Routine auch im Urlaub nicht durcheinander kommen soll, können sich die Hundebesitzer bei der Planung der Pausen während der Autofahrt an den üblichen Gassi-Zeiten orientieren. Und auch wenn es im Straßenverkehr gerade so schön „flutscht“ – erlauben Sie Ihrem mitreisenden Haustier stets eine wohlverdiente Pause! Leider sind hinderliche Stauzonen besonders in der Ferienzeit oder an Feiertagen kaum zu vermeiden. Bei einem aufkommenden Stau ist es somit ratsam, die Autobahn zu verlassen und eine Gassi-Pause einzulegen bis sich der stockende Verkehr aufgelöst hat – ein Spaziergang ist in jedem Fall einem „Stop and Go“ vorzuziehen!

Lange Autofahrten mit Katze oder Hund über 12 Stunden sind unbedingt zu umgehen – planen Sie daher nach Möglichkeit eine erholsame Zwischenübernachtung ein, um die Reisezeit auf zwei Tage zu verteilen. Und hier noch ein wichtiger Tipp: Halten Sie für die Pausen immer reichlich Trinkwasser für Ihr Tier bereit!

Am Ende steht wohl fest: Beim Autofahren mit Hund oder Katze sollten Sie sowohl vor als auch während der Reise viel Behaglichkeit und Verständnis gegenüber den Bedürfnissen Ihres Haustieres zeigen! Machen Sie das Tier frühzeitig mit dem motorisierten Fahrzeug vertraut, wählen Sie das geeignete Transportsystem für Hund und Katze mit Bedacht aus und integrieren Sie reichliche Gassi-Pausen in die Reisezeit, um eine größtmögliche Sicherheit und Spaß bei der Fahrt zu gewährleisten.

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