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Einreisebestimmungen für Hund und Co. für Reisen in Europa

Einreisebestimmungen für Haustiere

Bei Ihnen geht nicht zufällig der nächste Urlaub mit Hund in das europäische Ausland? Dann haben wir von Strandpfoten eine gute Nachricht für Sie: Inzwischen ist das Reisen mit Haustier in Europa – anders als noch vor einigen Jahren – recht problemlos möglich und mit wenig bürokratischen Aufwand verbunden. Aber so ganz ohne Vorbereitung auf einen Urlaub in andere europäische Länder mit Hund geht es dann natürlich doch wieder nicht! Zwar gelten die meisten Regelungen zur Einreisebestimmungen der Haustiere übergreifend für alle derzeitig 28 EU-Staaten, andere können jedoch von Land zu Land unterschiedlich sein. Am besten informieren Sie sich frühzeitig vor der Reise über die einigen wenigen EU-Vorschriften für Ihr Haustier – dann kann bei einem Grenzübertritt in das jeweilige Reiseland sicherlich nichts schiefgehen!

Wichtig für den Urlaub: Die Identifizierung des Hundes

Seit 2012 sehen die Einreisebestimmungen aller EU-Länder vor, dass Heimtiere – dazu gehören Hunde, Katzen und Frettchen älter als drei Monate – zwingend mit einem Mikrochip zur eindeutigen Identifikation elektronisch gekennzeichnet werden müssen. Eine Kennzeichnung mittels Tätowierung wird seit einer entsprechenden EU-Verordnung im Juli 2011 nicht mehr anerkannt – einzige Ausnahme: Die Tätowierung wurde bereits vor dem Datum vorgenommen und ist immer noch eindeutig lesbar. Nebenbei bemerkt gilt diese Regelung zur Einreise in andere europäische Länder für alle Fortbewegungsmittel im privaten Reiseverkehr – egal, ob Sie mit dem Schiff, Flugzeug, Ihrem Auto oder dem Zug in die Ferienunterkunft im Ausland reisen!

EU-Heimtierausweis als tierischer Reisepass

Sicherlich werden Sie beim Überqueren der Grenze ins europäische Ferienland von den Grenzbeamten aufgefordert, einen sogenannten „Pet Passport“ für Ihr Haustier vorzuzeigen – aber worum handelt es sich dabei überhaupt? Gemeint ist hiermit ein blauer EU-Heimtierausweis für Hund, Katze und Frettchen, der laut Einreisebestimmung beim Verreisen in europäische Länder unbedingt vom Haustierhalter mitgeführt werden muss. Ausgestellt wird das besagte Dokument lediglich von einem Tierarzt, nachdem dieser die vorschriftsmäßige Kennzeichnung des Hundes oder der Katze überprüft und weitere notwendige Angaben zur Beschreibung des Tieres und den Personalien des Besitzers erfasst hat. Außerdem muss im Heimtierausweis eine – für mindestens drei Monate alte Haustiere – gültige Tollwutimpfung eingetragen sein, die vor Einreise in das EU-Ausland mehr als 21 Tage zurückliegen muss.
Das sollten Sie ebenfalls wissen: Es dürfen höchstens fünf Haustiere mit jeweils eigenen Ausweisen mitgeführt werden, die nicht zur Weitergabe an Dritte oder zum Verkauf bestimmt sind.

Manchmal gelten andere Gesetze!

Aber wie sieht es eigentlich mit der Einreise eines Heimtieres aus, das entweder jünger als 12 Wochen ist und somit keine Impfung für Tollwut erhalten hat oder die vorgeschriebenen 21 Tage zum Erreichen des Impfschutzes nicht erfüllt? Eine Einreiseerlaubnis wird von den Mitgliedsstaaten nur mit einer vom Tierarzt ausgefüllten Erklärung genehmigt, die eine ausschließliche Haltung des Welpen – ohne Kontakt zu Wildtieren – nur an seinem Geburtsort oder die Begleitung des Muttertieres, von der das Jungtier noch abhängig ist, bestätigt. Außerdem wichtig: Einige EU-Staaten fordern zusätzlich einen schriftlichen Antrag für die Einreise ein, der beim entsprechenden Ministerium des jeweiligen EU-Landes ausgestellt wird!

Ob Ihr Reiseland weitere Ausnahmeregelungen und Sondervorschriften vorgesehen hat, erfahren Sie beim zuständigen Veterinäramt – so schreiben etwa Finnland oder Malta einen Nachweis einer vorherigen Bandwurmbehandlung vor. Erkundigen Sie sich außerdem über eine eventuelle Leinenpflicht oder einen Maulkorbzwang! Darüber hinaus ist in Ländern wie Dänemark, Malta, Ungarn, Frankreich oder Großbritannien die Einreise von bestimmten Kampfhunderassen verboten.

Unser Schlusswort:

Bisher haben Sie einen Urlaub mit Hund oder Katze in Europa mit unzähligen Behördengängen für eine Einreiseerlaubnis des Haustieres in Verbindung gebracht? Dann können Sie nach unserem Beitrag wohl sicherlich aufatmen – so ist hauptsächlich ein rechtzeitiger Besuch beim Tierarzt zur Ausstellung der erforderlichen Dokumente und Nachweise nötig, um mit dem vierbeinigen Reisebegleiter die Grenzen in ein anderes Reiseland zu überqueren. Aber Achtung: Informieren Sie sich rechtzeitig über eventuelle länderspezifische Besonderheiten, wenn Sie eine Ferienunterkunft von Strandpfoten oder Bergpfoten in Dänemark, Schweden, den Niederlanden oder Österreich gebucht haben!

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