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Radfahren mit Hund – tierisch fit im Urlaub!

Radfahren mit Hund im Urlaub

Sonniges Wetter und angenehm warme Temperaturen bieten ideale Voraussetzungen für eine gemeinsame Radtour mit Ihrem Hund in der Urlaubszeit! So bringt das Radeln in Begleitung des Hundes nicht nur besonders viel Spaß, sondern hält sowohl Hundebesitzer als auch Vierbeiner fit und trainiert. Das Radfahren fördert dabei einerseits die Bewegung Ihres Hundes und verbessert gleichzeitig die Kondition des Tieres – so kann das regelmäßige Nebenherlaufen am Fahrrad sogar Übergewicht entgegenwirken! Ihren neuen sportlichen Begleiter auf vier Pfoten sollten Sie jedoch vorab mit der neuen Fahrsituation vertraut machen und einem Gesundheitscheck unterziehen, bevor Sie sich auf das Fahrrad schwingen. Wir von Strandpfoten haben die wichtigsten Informationen rund um das Radfahren mit Hund für Sie zusammengefasst – so kommen Sie hoffentlich ohne Schürfwunden wieder nach Hause!

Schaffen Sie die richtigen Voraussetzungen:

Wenn Sie auf der Suche nach einer spaßbringenden Aktivität mit Ihrem Hund sind, scheint eine ausgiebige Fahrradtour in Begleitung Ihres Hunds im Urlaub auf den ersten Blick genau das Richtige zu sein! Aber Achtung: Für einen gemeinsamen Radausflug sind nicht alle Hunde gleichermaßen geeignet. Zunächst sollte Ihr Hund eine solide körperliche Fitness mit sich bringen – das steht außer Frage! Schließlich sind alte oder kranke Vierbeiner mit Gelenkproblemen keine passenden Begleiter beim Radeln. Wussten Sie, dass das Alter Ihres Vierbeines ebenfalls eine wichtige Rolle für das Nebenherlaufen beim Fahrradfahren spielt? So sollte Ihr Hund stets ausgewachsen und somit mindestens eineinhalb bis zwei Jahre alt sein. Der Grund: Das Knochengerüst jüngerer Hunde ist noch nicht vollständig ausgebildet und gehärtet und daher instabil, so dass übermäßiger Sport für das Wachstum des Tieres schädlich sein kann. Neben dem Alter der Hunde sollten Sie außerdem die Größe Ihres vierbeinigen Läufers beachten – so sollten zu große oder zu kleine Hunde aufgrund der körperlichen Anstrengung auf das Laufen am Rad vorsichtshalber verzichten. Sie sind sich unsicher, ob Ihr Hund bereits ausgewachsen, zu groß oder zu klein ist? Fragen Sie vor Urlaubsantritt am besten Ihren Tierarzt, ob das Mitlaufen am Rad unbedenklich für die Gesundheit Ihres Hundes ist!

Fehlt noch etwas? Unsere Antwort lautet: Ja! Vor dem Antritt des Radausfluges sollte Ihr Hund bereits die gängigen Kommandos wie „Sitz“ und „bei Fuß“ einwandfrei beherrschen und geübt im Laufen an der lockeren Leine sein, um eine sturzfreie Radtour zu gewährleisten.

Diese (Spazier-) Übung macht den Meister:

Konnten alle Zweifel über die gesundheitlichen Voraussetzungen des Hundes über Bord geworfen werden, gilt es nun, den Hund mit dem ungewohnten Gefährt vertraut zu machen. So kann das Fahrrad dem einen oder anderen Hund unter Umständen Angst bereiten – beginnen Sie daher mit gezielten Übungseinheiten, um den Hund behutsam an die Nähe des Drahtesels zu gewöhnen.
Unser Tipp: Zum Üben eignen sich vor allem ruhig gelegene Wege fernab des Straßenverkehrs, der Ihren Vierbeiner ablenken oder Sie beide sogar gefährden könnte.

Schieben Sie beim täglichen Gassi-Gehen Ihr Fahrrad einfach gemütlich nebenher und lassen Sie Ihren künftigen Begleiter seitlich laufen. Hierbei ist es ratsam, dass der Hund von Beginn an auf der richtigen Seite des Fahrrads läuft – also auf der rechten und somit verkehrsabgewandten Seite des Fahrradweges! Spazieren Sie am besten so, dass das Fahrrad zwischen Ihnen und dem Hund platziert ist.

Endlich können Sie aufsteigen!

Nach einigen Probe-Spaziergängen kann es nun endlich heißen: Ab auf das Fahrrad! Beachten Sie hierbei, dass die anfänglichen Fahrten zunächst nur kurz sein und ungefähr fünf bis höchstens zehn Minuten dauern sollten. Zu Beginn ist außerdem ein langsames Fahrtempo empfehlenswert, bei dem Ihr Hund entspannt nebenher traben kann. Übrigens lässt sich auch das Halten und wieder Aufsteigen sowie das Umfahren von Kurven und Hindernissen wunderbar bei dem langsamen Tempo üben. Befestigen Sie niemals die Leine am Lenker oder an Ihrem Handgelenk! Vielmehr sollte die Leine locker festgehalten werden, um diese im Notfall unverzüglich loslassen zu können.

Wahrscheinlich empfinden nicht nur Sie das zeitintensive Fahrradtraining als mühsam und sicherlich gibt es auch hier und da ein paar Rückschlage. Um jedoch auch die Motivation Ihres Hundes stets auf Trapp zu halten, sollten Sie ihn zwischendurch mit einigen Leckerlis für seine Erfolgserlebnisse belohnen!

Falls Sie zu Beginn noch Anzeichen von Unsicherheit seitens des Hundes verspüren, halten Sie am besten an, steigen vom Rad und laufen gemeinsam ein Stückchen zu Fuß weiter. Nach einigen Minuten können Sie einen neuen Versuch wagen und das Trainingsprogramm fortführen.
Läuft jedoch alles wie geschmiert? Dann können Sie nach und nach das Tempo erhöhen und die Laufkondition Ihres Hundes schrittweise ausbauen. Grundsätzlich sollten Sie jedoch darauf achten, den Vierbeiner beim regelmäßigen Radfahren nicht durch eine Überlastung zu überfordern. Hierbei gilt: Der Hund sollte das Tempo bestimmen und nur im ruhigen Trab laufen. Falls Sie während der Radtour zwischenzeitlich schnellere Laufstrecken einlegen möchten, sollten Sie Ihrem Hund anschließend eine ausgiebige Pause zum Verschnaufen und Schnuppern gönnen!

Fahrradfahren mit Hund auf den Punkt gebracht:

Die Ausflüge mit Fahrrad und Hund sind sowohl für Mensch als auch für das Tier eine willkommene Abwechslung, um die gemeinsame Zeit im Freien zu genießen. Schließlich finden die Vierbeiner ebenso sehr Gefallen an den Radtouren wie wir Zweibeiner – dennoch macht nicht jeder Hund eine gute Figur als Begleiter beim Radfahren! So benötigt der Hund nicht nur einen guten Grundgehorsam und ein intensives Vorbereitungstraining, sondern auch eine entsprechende körperliche Fitness.

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